Nachrichten aus der Gemeinde

Turnusmäßiger Wechsel im Vorsitz des Presbyteriums

Erstellt am 25.05.2021

Zum 1. April hat der Vorsitz im Presbyterium gewechselt und ich habe für ein Jahr die Nachfolge von Silke Reinmuth angetreten.

Aktuell ist die ständig begleitende Herausforderung für die Gemeindearbeit weiterhin die Pandemie. Sie haben vielleicht die vielen Onlineangebote an Andachten und Gottesdiensten wahrgenommen. Am Ostern haben wir uns zwischenzeitlich an kleine präsentische Formen gewagt, damit dieses besondere Fest auch live erlebbar war. Ergänzend gab es Ostern auch online oder als ‚Ostern in der Tüte‘ zum Feiern zuhause. Ich hoffe, dass Corona zum Trotz bei Ihnen etwas von der Osterhoffnung und der damit verbundenen Freude spürbar geworden ist.

Ohne die Hilfe vieler engagierter Menschen wären diese Angebote nicht möglich. Dafür sage ich auch an dieser Stelle ganz herzlichen Dank!

Aber es beschäftigen uns im Presbyterium auch andere Themen. So stehen für das Projekt ‚Arche unterwegs‘ nach dem Abschluss der städtebaulichen Studie nun Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt, der Landeskirche und dem Kirchenkreis an, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Vielleicht kann ich Ihnen dazu schon bald mehr sagen.

In der Ev. Kirche von Westfalen ist das ‚Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt‘ beschlossen worden und soll jetzt in den Gemeinden und Einrichtungen umgesetzt werden. Es trägt den Missbrauchsfällen Rechnung, die es in der Vergangenheit immer wieder in Einrichtungen und Gemeinden katholischer und evangelischer Konfession gegeben hat. So wird für jede Kirchengemeinde ein eigenes Schutzkonzept entwickelt und alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen werden in den nächsten Monaten geschult, um sie für dieses Thema weiter zu sensibilisieren.

Auch die Umstellung des Finanzwesens auf das ‚Neue Kirchliche Finanzmanagement‘ (NKF) bedeutet eine intensive Einarbeitung im Presbyterium. Auf allen Ebenen unserer Kirche wird von der veralteten Kameralistik auf die Doppik (kaufmännische Buchführung) umgestellt. Dafür gibt es gute Gründe: So lassen sich z.B. die Ausgaben und der Verbrauch besser darstellen, die Vermögenslage wird deutlicher und transparenter. Sie vor Ort werden wahrscheinlich wenig von der Umstellung spüren, aber den für die Leitung und Finanzen Verantwortlichen fordert die Umstellung viel Zeit und auch Geduld ab.

Wir hoffen, jetzt, wo es draußen wieder wärmer wird, bald open-air wieder Präsenzgottesdienste aufnehmen zu können. Das ist natürlich nur möglich, wenn die Inzidenzwerte das zulassen und ganz klare Hygienevorgaben eingehalten werden, um niemanden zu gefährden. Wir werden Sie über diese Website unserer Gemeinde, die übrigens immer einen Besuch lohnt, die Presse und Aushänge auf dem Laufenden halten.

Für heute grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen für die nächste Zeit Trotzkraft und Freude an dem, was trotz Corona an Begegnung und Leben möglich ist!

Ihr Sieghard Flömer

 

 

Pfarrer Sieghard Flömer hat zum 01. April den Vorsitz im Presbyterium übernommen