Neubau des Gemeindehauses ist gestartet

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Neubau des Gemeindehauses ist gestartet

Ein neues Kapitel für die Lydia-Gemeinde hat begonnen: An der Ecke Nordring/Wehmstraße entsteht ein modernes Gemeindezentrum, das historische Bezüge mit zeitgemäßer Architektur verbinden soll.

Nach Auskunft von Judith Seeberg, Architektin beim Evangelischen Kirchenkreis Herford, wird dort neben der Laurentiuskirche ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von rund 939 Quadratmetern errichtet. Der Neubau besteht aus zwei leicht gegeneinander versetzten Baukörpern und nutzt gezielt den Höhenunterschied zwischen Kirchplatz und Straße.

Im oberen Geschoss, ausgerichtet zum Kirchplatz, sind ein Foyer, der Gemeindesaal, eine Küche sowie Büroräume vorgesehen. Die untere Ebene zur Straße hin beherbergt einen Jugendraum mit Terrasse, Lagerflächen und das Pfarrbüro. Ein Klinkermauerwerk knüpft gestalterisch an die historische Bruchsteinmauer des Kirchplatzes an, während große Glasflächen Transparenz und Offenheit schaffen. Die Innenräume werden von Holzbinderdächern geprägt.

Der Neubau ersetzt das frühere Dietrich-Bonhoeffer-Haus, das im Herbst 2025 abgerissen wurde. Hintergrund ist ein Strukturwandel der Kirchen in Deutschland: Sinkende Mitgliederzahlen und perspektivisch geringere Kirchensteuer-Einnahmen machen eine deutliche Reduzierung der bewirtschafteten Gebäudeflächen erforderlich. Bereits seit 2017 beschäftigt sich ein Ausschuss der Lydia-Kirchengemeinde mit Überlegungen für einen kleineren, energetisch zukunftsfähigen Ersatzbau des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses.

Die Planung und Bauleitung für das neue Gemeindezentrum liegen bei den BKS Architekten aus Lübbecke in Zusammenarbeit mit AKD Bau aus Herford. Wenn alle Arbeiten planmäßig verlaufen, könnte im Herbst 2026 das Richtfest gefeiert werden; die komplette Fertigstellung könnte dann im Frühjahr 2027 erfolgen.

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